dass sagte letzte woche meine lehrerin. heute war es mir wieder eingefallen. ich habe über diesen satz nachegdacht. ich bin überzeugt, dass meine lehrerin recht hat. das leben ist ein ständiges rollenspiel, zu mindestens für mich. meine freunde, die von all' dem hier nichts wissen, sehen mich in der rolle eines mädchens. sie sehen ein mädchen, das ihnen zeigt 'es geht mir gut, ich habe keine probleme. ich bin zufrieden mit meiinem leben'. ja, es tut weh sie so zu sagen an zu lügen, aber wenn sie alles wüssten...nein, ich will das nicht!
meine eltern sehen mich in der rolle ihrer tochter, das nesthäckchen der es gut geht. die aus ihren tiefen immer wieder raus kommt und problemlos ist. meine lehrer sehen mich in der rolle der netten schülerin, die ruhig ist und den anschein macht, sie hätte keinerlei sorgen. ein junges mädchen, die weiß was sie will und sich in ihrem umfeld wohl fühlt. und dann gibt es noch diesen ort hier. hier muss ich nichts vorspielen. hier kann ich mich so zeigen wie ich bin. ein junges mädchen, dass ein mal verliebt in das leben war. hier bin ich das mädchen, das kaputt ist. kaputt von der liebe, erschöpft von ihrem leben. ein mädchen ohne selbstbewusstsein. ein mädchen, das so oft nicht weiter weiß. ein mädchen, das sich schneidet und hasst. ein mädchen, das einfach am ende ist! ich wünsche mir jemanden der mich hier raus holt. jedoch habe ich angst mich zu öffnen, wieder zu vertrauen..
ich möchte wieder spühren, wie schön es ist zu leben.
doch weiterhin werde ich täglich in meine rollen schlüpfen, in meinem umfeld keine schwäche zeigen!
'ich habe mir diese rollen nicht ausgesucht, aber ich spiele sie. ich spiele sie bis zum bitterem ende.'

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