ich habe wirklich eine kurze zeit gedacht, dass ich mich wieder stabilisiert hab und es nun doch irgendwann wieder alles in ordnung wird. wie naiv bin ich eigentlich? vorallem, wie DUMM?
ich wollte vieles hinter mir lassen, ich wollte neubeginnen. alte erinnerungen sollten mir nicht mehr weh tun. g e s c h e i t e r t.
ich weiß nicht wohin mit mir. und ich weiß auch nicht, was ich anderen erzählen soll, wenn sie fragen was denn los sei.
was soll denn schon los sein? der selbsthass stürzt wieder auf mich ein und alles ist für'n arsch?
ich habe mich eben wieder lange vor den spiegel gestellt. ich habe dies schon lange nicht mehr gemacht, aber heute spührte ich nur noch diesen hass. ganz plötzlich ist dieser extreme hass gegen mich selbst wieder da.
ich bin unzufrieden, dermaßen unzufrieden! ich bin wieder mitten in meinem meer aus komplexen. wieder so tief drin.
ich habe das gefühl, als ob mein leben an mir vorbei zischt. als würde ich mein leben garnicht genießen und alles verpassen. wiederrum kann es sein, dass ich nur zu viele erwartungen hab. ich möchte alles erlaubt bekommen. konzerte, festivals, piercings, partys,... aber ich bekomme es einfach nicht erlaubt. dann werde ich wieder so wütend und kann mich kaum zurückhalten.
von der liebe will ich garnicht erst anfangen. ich könnt nur noch kotzen wenn ich irgendwelche glücklichen pärchen sehe. ich verstehe garnicht, wie lebensmüde die eigentlich sind. liebe ist psychischer selbstmord, mehr nicht. und weeey, ich habe diese person noch nicht gefunden, die es mir wert wäre.
man hört immer wieder, dass sich jugendliche ihre kindheit zurück wünschen. klar, ich auch. aber nur bestimmte momente. ich wollte schon als kleines kind immer jemand anders sein, habe mich nie wirklich in meiner haut wohl gefühlt. ich fand ich war immer viel dicker als die anderen mädchen. ich habe immer eine kindergartenfreundin bewundert. alle fanden sie toll, ich selber fand sie auch toll. sie hatte einfach eine beliebte art. ich hingegen war dann doch einfach nur eine kartoffel neben ihr. anscheinend habe ich mich nie so richtig akzeptiert, so ist es immernoch.
man möchte selber immer glücklich sein, am besten noch glücklicher als die anderen. aber, sind denn wirklich alle so glücklich wie sie es zeigen? oder überspielen sie einfach nur ihre eigenen probleme.
diese kranke welt ist einfach so beschissen, sie hätte von mir aus untergehen können. ich hätte diesen untergang wirklich gefeiert!
und heeeeey, morgen ist weihnachten. geil.
Das nennt sich Hoffnung. Nicht Dummheit oder Naivität. Es kann immer noch alles gut werden. Du darfst nur nicht aufgeben!
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